Berechnung des CO₂‑Fußabdrucks
Bei der Herstellung von Druckprodukten können auf Basis definierter Berechnungsstandards sowohl die produktbezogenen Emissionen (Product Carbon Footprint) als auch die unternehmensbezogenen Emissionen (Corporate Carbon Footprint) ermittelt werden. Die Erfassung erfolgt in drei Bereichen: direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Emissionen aus der Energieerzeugung sowie weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Maßgebliche Normen hierfür sind unter anderem DIN/ISO 14040, 14044, 14067 und ISO 16759.
Die Verbände Druck und Medien stellen Unternehmen seit rund 20 Jahren mit ihrer Klimainitiative ein etabliertes und standardisiertes Verfahren zur Ermittlung und Dokumentation produkt- und unternehmensbezogener Emissionen zur Verfügung. Das Verfahren ist hier auch durch den TÜV Austria zertifiziert- Ergänzend bieten zahlreiche Dienstleister – etwa ClimatePartner, natureOffice oder myclimate – die Erstellung von Emissionsbilanzen sowie die Investition in Klimaschutzprojekte an.
Eine verantwortungsvolle Produktionsweise orientiert sich am Prinzip „Vermeiden, Vermindern, Kompensieren“. Sie setzt auf Prozessoptimierung und den Einsatz erneuerbarer Energien, um Emissionen bereits im Vorfeld zu reduzieren. Viele Unternehmen gehen darüber hinaus und senken ihre Emissionen schrittweise durch zusätzliche Maßnahmen. Als Orientierung investieren einige Unternehmen in zertifizierte Klimaschutzprojekte, um einen Beitrag zur globalen Emissionsminderung zu leisten.
Detaillierte Infos: klima-druck.de